Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Rhein gratulierte 2025 zu mehr als 4.700 Alters- und Ehejubiläen

Die Zahl der Alters- und Ehejubiläen in Hessen steigt weiter: Ministerpräsident Boris Rhein hat im vergangenen Jahr 1.407 Hessinnen und Hessen gratuliert, die 100 Jahre oder älter geworden sind.

Das sind 37 Menschen mehr als im Vorjahr. Die älteste Hessin stammt aus Frankfurt und feierte ihren 115. Geburtstag. Der älteste Hesse, aus Eichenzell im Landkreis Fulda, wurde 109 Jahre alt. „Wer 100 Jahre oder älter wird, hat Geschichte erlebt, mitgestaltet und seine Erfahrungen an die nächsten Generationen weitergegeben. Das verdient unseren höchsten Respekt. Ich freue mich sehr darüber, so viele Jubilare und Jubilarinnen im hohen Alter beglückwünschen zu können“, sagte der Regierungschef in Wiesbaden.

Auch die Zahl der Hochzeitsjubiläen ist gestiegen. Ministerpräsident Rhein beglückwünschte im Jahr 2025 exakt 3.366 Paare in Hessen zu besonderen Ehejubiläen. 2.957 Ehepaare waren 65 Jahre, 388 Paare 70 Jahre und 21 Ehepaare sogar 75 Jahre miteinander verheiratet. Insgesamt gratulierte Rhein 2025 zu mehr als 4.700 Alters- und Ehejubiläen, das sind gut 500 mehr als im Jahr 2024.

Senioren- und Generationenhilfe

Der Regierungschef hob die hohe Lebensqualität in Hessen als wichtigen Faktor für ein langes und erfülltes Leben hervor. „Hessen ist ein lebens- und liebenswertes Land, in dem sich die Menschen wohlfühlen. Eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, gut ausgebaute soziale Strukturen, vielfältige Kultur- und Bildungsangebote sowie attraktive Städte und ländliche Räume tragen maßgeblich dazu bei, dass die Menschen in Hessen gerne und gut leben – und das bis ins hohe Alter“, sagte Rhein und fügte an: „Unser Ziel ist es, das weiter zu stärken, damit auch die folgenden Generationen in unserem Land gesund und aktiv alt werden können.“

Die Landesregierung setzt sich unter anderem für eine stärkere Versorgung und Pflege sowie für die Teilhabe älterer Menschen ein. Die landesweite Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe fördert zum Beispiel Nachbarschaftshilfen, Bürgerhilfen und Seniorengenossenschaften, um älteren Menschen ein möglichst eigenständiges, aktives und sozial eingebundenes Leben zu ermöglichen. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt gibt es einen Pflegestützpunkt mit Informationen und Beratung zu Themen der Pflege. Mit Blick auf die Digitalisierung hat die Landesregierung unter der Dachmarke „Digital im Alter“ vielfältige Projekte gestartet, um Seniorinnen und Senioren mit neuen technischen Möglichkeiten vertraut zu machen.

Ehe- und Altersjubilare erhalten auf Antrag eine Glückwunschurkunde des Ministerpräsidenten zum 65., 70. und 75. Hochzeitstag sowie zum 100. Geburtstag und zu jedem weiteren Geburtstag.