Herr Poseck und Herr Bosecker stehen nebeneinander zu Herrn Feda gewannt - im Hintergrund ein Pavillon der DLRG

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Museumsuferfest verläuft sicher und friedlich

Innenminister Roman Poseck hat am Freitag den 28. August die Einsatzzentrale der Sicherheitsbehörden beim Frankfurter Museumsuferfest besucht. Am Untermainkai haben Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Ordnungsbehörden während des Festes Hand in Hand gearbeitet.

Empfangen wurde der Minister vom Leiter der Polizeidirektion Süd, Leitender Polizeidirektor Christoph Bosecker, und dem Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt Thomas Feda. Neben einem Rundgang durch den Behördenhof nahm der Minister an der gemeinsamen Lagebesprechung von Veranstalter und Sicherheitsbehörden sowie an der Einweisung der eingesetzten Polizeikräfte teil.

Heute zieht Innenminister Roman Poseck eine Sicherheits-Bilanz zum Museumsuferfests: „Das Museumsuferfest ist eines der größten Kulturfestivals Europas und seit Jahrzehnten ein friedliches Familienfest. Damit das so bleibt, braucht es ein durchdachtes Sicherheitskonzept und Einsatzkräfte, die es mit Erfahrung und Augenmaß umsetzen. Rund 150 Polizisten sorgten an diesem Wochenende für über eine Millionen Besucher auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern zu Land und zu Wasser für Sicherheit. Während der Veranstaltungstage kam es zu keinen herausragenden Ereignissen. Das Straftatenaufkommen war veranstaltungstypisch und bewegt sich mit 25 Delikten – darunter 9 x Körperverletzung, 5 x Diebstahl- und Taschendiebstahl und 5 x sexuelle Belästigung – auf dem geringen Niveau der Vorjahre.

Das vorliegende Sicherheitskonzept hat sich auch mit zertifizierten technischen Durchfahrtsperren bewährt. Die durchgängige Präsenz der polizeilichen Einsatzkräfte wurde von den Besuchern positiv wahrgenommen und zeigte Wirkung. Bei aufkommenden Streitigkeiten konnte schnell und effizient eingeschritten werden. So wurden beispielsweise Polizeikräfte am Freitagabend auf eine Körperverletzung unter dem Holbeinsteg aufmerksam, schritten konsequent ein und nahmen einen flüchtigen Tatverdächtigen noch unmittelbar vor Ort fest.

Ein Fest wie das Museumsuferfest lebt von Unbeschwertheit. Möglich machen dies ein durchdachtes Sicherheitskonzept und Einsatzkräfte, die es mit Erfahrung und Augenmaß umsetzen.

Roman Poseck Innenminister

Auch ich konnte mich bei meinem Besuch vor Ort von dem Engagement aller Einsatzkräfte überzeugen. Das reibungslose Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserrettung und Veranstalter ist ein Musterbeispiel für den Einsatz für die Sicherheit.

Sicherheit ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen unbeschwert feiern können. Das gilt für das Museumsuferfest ebenso wie für den Christopher Street Day, den ich im Juli hier in Frankfurt besucht habe. Auch dort ist deutlich geworden, dass Großveranstaltungen Orte der Begegnung und der Vielfalt sind, die wir konsequent schützen müssen. Auf die Polizei ist Verlass. Sie war an diesem Wochenende auch in anderen Städten, unter anderem in Fulda anlässlich des CSDs, im Einsatz. Auch diese Veranstaltung verlief sicher und friedlich. Wir wollen Feste und Feierlichkeiten in Hessen ermöglichen und nicht verhindern. Niemand soll Angst haben, wenn er in Hessen auf die Straße geht und feiert.

Ende August lässt sich eine sehr positive Zwischenbilanz der zahlreichen Veranstaltungen in diesem Sommer in Hessen in den letzten Wochen und Monaten ziehen. Feste und Veranstaltungen haben in ganz Hessen auch 2026 wieder sehr viele Menschen angezogen. Die Veranstaltungen konnten im gewohnten Rahmen stattfinden, so dass auch wichtige Traditionen gewahrt werden konnten. Dabei sind die Feste und Veranstaltungen durchweg unbeschwert, friedlich und sicher gewesen. Dies spricht sowohl für die umfassenden Sicherheitskonzepte als auch für die Menschen in Hessen, die sich ganz überwiegend auch beim Feiern an Regeln halten.

Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die an diesem Wochenende auf ihr eigenes Feiern verzichtet haben, damit andere sicher feiern konnten, sowie dem Veranstalter für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Rund 150 Einsatzkräfte an Land und auf dem Main

Die Gesamteinsatzleitung lag bei der Leitung des 8. Polizeireviers. Neben uniformierten Einsatzeinheiten waren Teams zur zivilen Aufklärung, Kräfte zur Notintervention sowie eine eigene Ermittlungskomponente im Einsatz. Die Wasserschutzpolizei sicherte den Veranstaltungsbereich mit mehreren Booten vom Main aus ab, da der Einsatzraum durch den Fluss geteilt wird.

Erneut kamen sogenannte Super-Recognizer zum Einsatz. Sie erkennen bekanntes Täterklientel aus dem Bereich des Trick- und Taschendiebstahls frühzeitig. Verstärkt wurden in diesem Jahr zudem Verkehrskräfte außerhalb des Veranstaltungsgeländes eingesetzt, um Besucherströme frühzeitig zu lenken. Ansprechbar war die Polizei außerdem an einem Präventionsstand der Schutzleute vor Ort.

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