Empfangen wurde der Minister vom Leiter der Polizeidirektion Süd, Leitender Polizeidirektor Christoph Bosecker, und dem Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt Thomas Feda. Neben einem Rundgang durch den Behördenhof nahm der Minister an der gemeinsamen Lagebesprechung von Veranstalter und Sicherheitsbehörden sowie an der Einweisung der eingesetzten Polizeikräfte teil.
Heute zieht Innenminister Roman Poseck eine Sicherheits-Bilanz zum Museumsuferfests: „Das Museumsuferfest ist eines der größten Kulturfestivals Europas und seit Jahrzehnten ein friedliches Familienfest. Damit das so bleibt, braucht es ein durchdachtes Sicherheitskonzept und Einsatzkräfte, die es mit Erfahrung und Augenmaß umsetzen. Rund 150 Polizisten sorgten an diesem Wochenende für über eine Millionen Besucher auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern zu Land und zu Wasser für Sicherheit. Während der Veranstaltungstage kam es zu keinen herausragenden Ereignissen. Das Straftatenaufkommen war veranstaltungstypisch und bewegt sich mit 25 Delikten – darunter 9 x Körperverletzung, 5 x Diebstahl- und Taschendiebstahl und 5 x sexuelle Belästigung – auf dem geringen Niveau der Vorjahre.
Das vorliegende Sicherheitskonzept hat sich auch mit zertifizierten technischen Durchfahrtsperren bewährt. Die durchgängige Präsenz der polizeilichen Einsatzkräfte wurde von den Besuchern positiv wahrgenommen und zeigte Wirkung. Bei aufkommenden Streitigkeiten konnte schnell und effizient eingeschritten werden. So wurden beispielsweise Polizeikräfte am Freitagabend auf eine Körperverletzung unter dem Holbeinsteg aufmerksam, schritten konsequent ein und nahmen einen flüchtigen Tatverdächtigen noch unmittelbar vor Ort fest.